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Nikotinpflaster – dein Helfer auf dem Weg zum Nichtraucher

von | 5. Februar 2018 | Rauchen aufhören Hilfsmittel

Nikotinpflaster, Nicotinell Pflaster oder Nicorette Pflaster sollen uns unterstützen. Endlich das Rauchen aufzugeben. Doch wie hoch sind die Chancen tatsächlich, mithilfe einer medikamentösen Unterstützung endlich das Laster loszuwerden? Wie wirken Nikotinpflaster und mit welchen Nebenwirkungen ist bei der Anwendung zu rechnen? Worauf sollte man achten, wenn man es einsetzen will?

In diesem Beitrag erfährst Du alles Wichtige zum Thema!

 

Nikotinpflaster zur Raucherentwöhnung

Ein Rauchstopp bewirkt in Deinem Körper viele Erfolge. Bereits nach dem ersten Tag verfeinert sich Dein Geschmacks- und Geruchssinn. Deine Atmung verstärkt sich schon drei Tage nach der letzten Zigarette. Nach etwa drei Monaten kann sich die Kapazität deiner Lunge um bis zu 30 % erhöhen.

Das Risiko für Herzerkrankungen hat sich nach rund einem Jahr halbiert. Und das Herzinfarktrisiko sinkt nach 24 Monaten fast wieder auf die normalen Werte eines Nichtrauchers. Nach 10 Jahre ist das Lungenkrebsrisiko ebenfalls gleich groß, wie bei Menschen, die niemals geraucht haben. 15 Jahre nach dem Rauchstopp hat sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen normalisiert.

Der Konsum von Zigaretten ist nicht nur für deine Umwelt unangenehm. Vielmehr birgt es auch für dich als Raucher viele Gesundheitsrisiken. Allerdings ist es alles andere als leicht, sich endlich von dem üblen Laster zu befreien.

 

Oft kommen hier Nikotinpflaster zum Einsatz.

 

Dank der modernen Medizin stehen Dir aber mittlerweile viele medizinische Möglichkeiten zur Verfügung. Sie unterstützen dich bei der Entwöhnung vom Glimmstängel effektiv. Oft kommen hier Nikotinpflaster zum Einsatz.

Sicherlich weißt Du es selbst. Ein Raucher, der sich endlich von seinem Laster befreien möchte, ist für jede Hilfe dankbar. Nikotinpflaster sind hierbei besonders beliebt. Sie haben den Ruf, zumindest körperliche Folgen vom Nikotinentzug merklich zu lindern.

 

Nikotinpflaster Wirkung?

Wie der Name vermuten lässt, enthalten diese Pflaster Nikotin. Dieses wird langsam und gleichmäßig während dem Tragen freigesetzt. Über die Haut aufgenommen, von wo aus es anschließend in die Blutbahn gelangt. Für eine Notfall-Anwendung ist es weniger gut geeignet, denn im Schnitt wird erst rund 30 bis 60 Minuten nach dem Anbringen des Pflasters ein ausreichender Nikotinspiegel erreicht.

Nikotin ist bekanntlich der Teil der Zigaretten, der uns abhängig macht. Für viele Gesundheitsrisiken, die das Rauchen mit sich bringt, ist jedoch nicht das Nikotin verantwortlich. Es sind vielmehr die in Zigaretten enthaltenen Zusatzstoffe. Zwar ist Nikotin ein gefährliches Nervengift. Es steht aber nicht mit auf der Liste der krebserregenden Stoffe.

 

Eine Raucherentwöhnung mit einer Therapie zu beginnen ist sinnvoll!

Mittlerweile wissen wir: Eine Raucherentwöhnung mit einer Therapie zu beginnen ist sinnvoll. Die darüber hinaus für einen Nikotinersatz im Körper sorgt. Hierfür können Nikotinpflaster sinnvoll eingesetzt werden.

Das Nikotin wird von dem Pflaster langsam und dauerhaft abgegeben. Wodurch der Nikotin-Kick, der bei einem Zug am Glimmstängel normalerweise hervorgerufen wird, komplett weg fällt. Das Suchtpotenzial ist für dich als Raucher somit deutlich geringer. Obwohl Deinem Körper das Nikotin nicht gleich schlagartig entzogen wird, kommt es zu dem gewollten Entwöhnungseffekt. Eine zeitlich beschränkte Nikotinersatztherapie ist also deutlich weniger schädlich, als der Zigarettenkonsum im gleichen Zeitraum.

 

Nikotinpflaster stark oder schwach, welche Arten gibt es?

Bei Nikotinpflaster unterscheidet man zwei Arten. Je nach Dauer der Anwendung. Doch welches ist das Richtige für dich? Generell kommt es auf deine Suchtstärke an. Sie wird daran gemessen, wann Du zur ersten Zigarette greifst. Je früher Du nach dem Aufstehen rauchst, desto stärker ist demnach deine Abhängigkeit.

 

16-Stunden-Pflaster

Für die Entwöhnung von Gelegenheitsrauchern oder Menschen mit einem geringen täglichen Zigarettenkonsum. Sie werden nur tagsüber getragen und nicht in der Nacht angewendet. Sie lassen sich gut in einen normalen Tagesrhythmus integrieren. Hierbei treten nur selten Nebenwirkungen auf. Der Nikotinspiegel ist bei dieser Pflasterart schon früh im Blut niedrig, wodurch sie nicht bei einem morgendliche Verlangen nach dem Glimmstängel hilft. 

 

24-Stunden-Nikotinpflaster

Wenn Du bisher also besonders schnell am Morgen zur Zigarette gegriffen hast, solltest Du dich für die sogenannten 24-Stunden-Nikotinpflaster entscheiden. Sie werden auch in der Nacht getragen, sodass das Nikotin konstant in die Blutbahn gelangt. Hierbei treten allerdings oft auch deutlich mehr Nebenwirkungen auf.