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Ökologie im Brennpunkt – Wie Zigaretten die Umwelt zerstören

von | Mensch & Natur, Rauchen aufhören Hilfsmittel

Ökologie im Brennpunkt – Wie Zigaretten die Umwelt zerstören. Wenn Du mit dem Gedanken spielst, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, dann sicher aus ganz persönlichen Gründen. Aus Gründen, die Dich unmittelbar und direkt betreffen. Und das ist auch richtig so! Denn diese Gründe sind die nötige Grundlage und die stärksten Wegbereiter für Deinen Rauchstopp. Doch mit Deinem Rauchstopp beginnt nicht nur für Dich ein neues und gesünderes Leben. Du trägst mit einem rauchfreien Leben auch entscheidend zum Schutz der Umwelt bei. Warum das so ist und wie sehr die Zigaretten tatsächlich die Umwelt belasten, erfährst Du in diesem Artikel.

Ökologie Definition

Das Wort Ökologie hat jeder schon einmal gehört. Ist praktisch jedem Kind bekannt. Und ist in Zeiten von Bio und Veggi sowieso in aller Munde. Doch was bedeutet Ökologie eigentlich genau? Denn bevor die Auswirkungen von Zigaretten auf die Umwelt aufgedeckt werden, ist eine grundlegende Begriffserklärung auf jeden Fall von Vorteil.

Also, legen wir los!

Das Wort Ökologie hat seinen Ursprung in den altgriechischen Wörtern oikos für Haushalt und logos für die Lehre. Zusammengesetzt bedeutet das Wort Ökologie demnach die Lehre vom Haushalt. Irgendwie nicht gerade das Bild, welches man bei dem Wort im Kopf hat. Doch so ist die ursprünglichen Bezeichnung als eine Teildisziplin der Biologie.

Diese Definition bezog sich anfangs nur auf die Beziehung von Lebewesen untereinander, in ihrer unbelebten Umwelt. Später dann, etwa Mitte des 20. Jahrhunderts, fand die Bezeichnung zunehmend für die gesamte Umweltsituation Verwendung.   

Eine lange Zeit ging man davon aus, dass Ernst Haeckel es war, der das Wort Ökologie als erster verwendete. Ernst Haeckel war einer der führenden deutschen Zoologen aber forschte selber nicht auf dem Gebiet der Ökologie. Ab dem Jahr 2016 wurden aber beispielsweise mehrere Hinweise aus den Jahren 1838 – 1850 gefunden.

Diese Hinweise deuten darauf hin, dass das Wort schon Jahrzehnte vorher verwendet wurde. Jedoch in einem anderen Zusammenhang. Dennoch prägte Ernst Haeckel die heute gültige Form der Definition von Ökologie: Die Lehre von den Wechselwirkungen der Organismenarten untereinander.

„Unter Oecologie verstehen wir die gesamte Wissenschaft von den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Außenwelt, wohin wir im weiteren Sinne alle ‚Existenz-Bedingungen‘ rechnen können. Diese sind teils organischer teils anorganischer Natur.“

– Ernst Haeckel 1866 –

 

Die Grundlagen der Ökologie

Die Grundlagen der Ökologie

 

Grundlagen der Ökologie

Nachdem die Wortherkunft und die Begriffsdefinition nun grob umrissen sind, wollen wir uns den Grundlagen zuwenden. Ernst Haeckel war der Geben der oben genannten Definition, doch forschte er nicht auf diesem Gebiet. Und es gab auch keinen anderen alleinigen Forscher, der die Grundlagen der Ökologie untersuchte.

Vielmehr waren es mehrere Forscher, die ihren Teil zur ökologischen Grundlagenforschung beigetragen haben. Und wer waren diese Forscher?

  • Charles Darwin mit seiner Wechselwirkung der Ökologie und Evolution
  • Karl August Möbius als Spezialist und der Begründer der Meeresbiologie
  • Johannes Eugenius Bülow Warming mit seinem Lehrbuch der Ökologischen Pflanzengeographie
  • Arthur George Tansley führte unter anderem den Begriff „Ökosystem“ ein
  • August Friedrich Thienemann mit seinen Nahrungsbeziehungen der verschiedenen Organismengruppen in Seen
  • Justus von Liebig als Begründer der Agrochemie (Nährstoffökologie)
  • Ellen Swallow Richards ALS eine der Begründerinnen der Umwelthygiene: Eine Vorstufe der modernen Ökologie

Schon von Beginn an wurde in der ökologischen Forschung zwischen zwei Orientierungen unterschieden. Das ist zum einen die theoretischen Ökologie und und zum anderen die angewandte Ökologie. Letztendlich möchte man grundlegend die Funktionsweise der Wechselwirkungen in der Natur zu verstehen können. Was Gegenstand vieler Untersuchungen war und immer noch ist.

Traditionelle Unterteilung der der Ökologie

Im deutschen Sprachraum des  20. Jahrhunderts wurde die Ökologie in drei Bereiche unterteilt.

  • Autökologie – die Ökologie der Arten
  • Populationsökologie – Ökologie der Populationen
  • Synökologie – die Ökologie von Lebensgemeinschaften

Später sind noch viele weitere Spezialbereiche hinzugekommen. Dazu gehören unter anderem die chemische Ökologie, die Evolutionsökologie oder die molekulare Ökologie. Um nur einige zu nennen.