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COPD Lunge – Die Lungenerkrankung der Raucher

von | Medizinstudium

Die chronische Verengung der Atemwege wird mit dem Fachbegriff COPD bezeichnet. Typische Anzeichen für eine COPD Lunge sind Bronchitis, Atembeschwerden und Husten. Diese Krankheit trifft vor allem Raucher. Die Ursachen können aber auch bereits in den Genen liegen. Allerdings verstärkt der blaue Dunst die Beschwerden enorm. Und es betrifft auch Passivraucher. Die Zahl der Erwachsenen, die in Deutschland daran erkrankt sind, wird auf mehr als zehn Prozent geschätzt. Das Krankheitsbild ist oft nicht eindeutig. Es wird auch nicht immer richtig diagnostiziert. Wirkungsvolle Behandlungsmethoden oder Therapien gibt es nur wenige. In vielen Fällen wird die COPD verschleppt und verstärkt sich durch verschiedene Faktoren noch.

Die Forschung beschäftigt sich mit diesem Thema und findet durch ständig neue Erkenntnisse. Was den Erkrankten Hoffnung bringt. In der Regel schaffen Medikamente zum Inhalieren Erleichterung für die Betroffenen.

Therapien oder Wirkstoffe, die COPD vollständig heilbar machen, gibt es nicht. Der wichtigste Faktor, die Krankheit zu mildern oder zumindest einzudämmen: Mit dem Rauchen aufhören.

 

COPD Lunge was ist das?

COPD ist die Abkürzung des englischen Begriffes „Chronic obstructive pulmonary disease“. Wörtlich übersetzt bedeutet dies chronische Lungenentzündung bzw. -Verengung.

Schätzungen zufolge leidet rund ein Zehntel der deutschen Erwachsenen über vierzig unter einer solchen obstruktiven Lungenerkrankung. Die dadurch entstehenden wirtschaftlichen Kosten werden auf mehrere Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

Dies veranlasst Ärzte, Chemiker und Biologen auf diesem Gebiet zu forschen.

  • Wie sie entsteht?
  • Was die Ursachen dafür sind?
  • Welche Gene oder Umwelteinflüsse die heimtückischen Beschwerden der COPD Lungenentzündung auslösen?
  • Und welchen Einfluss das Rauchen hat?

Die eindeutigsten Krankheitszeichen der Lungenerkrankung COPD sind Husten, Auswurf und Atemnot.

Ständige auftretende Hustenanfälle sind meist das erste Anzeichen. Am Anfang treten diese Beschwerden meist morgens auf. Später werden sie dann immer häufiger, hartnäckiger und schlimmer.

Atemnot bemerken die Betroffenen zu Beginn nur bei körperlichen Belastungen. Beispielsweise bei schnellem Laufen. Beim Fahrrad fahren oder Treppen steigen.

Ist die COPD Lungenkrankheit weiter fortgeschritten, zeigen sich die Beschwerden bereits in der Ruhephase.

Es besteht Kurzatmigkeit und das Gefühl der inneren Enge. Der Mangel an Luft ist spürbar präsent. Weitere Anzeichen sind pfeifende Geräusche beim Atmen sowie ein beengendes Gefühl in der Brust.

 

COPD Lunge Diagnose

Eine COPD Lunge zeigt kein eindeutiges Krankheitsbild, sie umfasst verschiedene Untergruppen, die klinisch relevant sind.

Grundsätzlich werden zwei Hauptformen unterschieden:

  1. COPD in Verbindung mit chronischer Bronchitis.
  2. Oder mit einem Lungenemphysem.

Dabei handelt es sich um eine Schädigung und nicht umkehrbare Bronchitis in den derminalen Bronchiolen.

Die Lungenbläschen, welche für den Sauerstoff-Austausch verantwortlich sind, werden davon betroffen. Der Sauerstoff aus der Atemluft kommt ins Blut und das Kohlendioxid wird an die Atemwege weiter gegeben.

Liegt ein COPD Lungenemphysem vor, sind die Trennwände zwischen den Bläschen zerstört.

Es bilden sich mit Luft gefüllte Blasen, diese bewirken, dass sich die Fläche für den erforderlichen Gasaustausch verkleinert und somit weniger Sauerstoff in das Blut gelangen kann.

Oftmals ist das Auftreten der chronischen Bronchitis und dem Lungenemphysem auch mit anderen Ausprägungen zu beobachten. Die Übergänge sind nicht eindeutig, zudem kommt bei einer COPD Asthma mit dazu.

Patienten mit der Lungenkrankheit COPD können eine erhöhte Reaktion auf äußerliche Schadstoffe entwickeln. Um jedoch eine Diagnose COPD eindeutig zu stellen und richtig zu behandeln, muss deutlich zwischen den beiden Krankheiten differenziert werden. Dieser Artikel stellt aber keine Diagnose-Informationen dar. Verlässliche Diagnosen werden nur von  Lungenärzte erstellt.

 

COPD Lunge - Enstehung

COPD Lunge – Entstehung

 

Entstehung einer COPD Lunge

COPD beginnt meist mit chronischer Bronchitis. Diese liegt gemäß der WHO vor, wenn der Patient innerhalb von zwei Jahren für mindestens drei Monate unter vermehrter Schleimbildung, anhaltendem Husten und Auswurf leidet.

Bei zahlreichen Betroffenen bleibt es bei dieser Bronchitis.

Andere Betroffene wiederum entwickeln eine COPD Krankheit, es kommen obstruktive Komponenten hinzu. Dies sind permanente Verengungen in den Bronchien sowie ihren Verzweigungen, über sie gelangt die Atemluft zur Lunge.

Auch wenn Patienten davon betroffen sind, die niemals geraucht haben. So gibt es eindeutige Risikofaktoren. Wie die Lungenkrebs Lebenserwartung hat auch beim COPD Husten das Rauchen einen klaren Einfluss. Aber auch eine erbliche Veranlagung ist möglich.

Durch die ständig erhöhte Entzündungsaktivität kann es durch nachfolgende Reparaturvorgänge und wiederholte Schädigungen zu einer vermehrten Einlagerung von Kollagen in der Bronchialwand kommen.

 

Es bildet sich ein Narbengewebe, das zur Verengung der Atemwege führt.

 

Verstärkt wird dies durch den ständigen Spannungszustand der Bronchienmuskulatur. Das und der chronische Entzündungsreiz bewirkt die Anschwellung der Schleimhaut in den Bronchien. Diese verengt sich weiter.

Mit Fortschreiten der COPD Lungenerkrankung nimmt die Zahl sowie die Größe der Drüsen für die Schleimproduktion zu.

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